Nicht schlecht gestaunt habe ich heute auf der Projektfläche in Eich, als ich mehrere Kiebitze bei der Nahrungsaufnahme am Rehkadaver beobachten konnte.
Der Kiebitz gehört zu den streng geschützten Arten nach BNatSchG und gilt als eine Verantwortungsart innerhalb der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung. Er wird in der Roten List Deutschland als stark gefährdet (2) eingestuft. Er ernährt sich von Insekten und deren Larven, pflanzliche Stoffe spielen nur eine untergeordnete Rolle.
Auch die Rohrweihe kreiste über dem Kadaver. Sie wird in der EU-Vogelschutzrichtlinie Anhang I geführt und ist daher auch auf europäischer Ebene geschützt. Neben Sing- und Wasservögeln (vor allem Küken und Nestlinge) ernährt sie sich bei entsprechendem Angebot auf von Feldmäusen, Kaninchen, Eidechsen und Großinsekten. Sie frisst aber auch gerne Aas.
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