Zweifarbige Beißschrecke - Bicolorana bicolor
Lebensraum: trocken-warmes Offenland; Kalk- und Sandmagerrasen, Steppenrasen; intensiv beweidete Flächen mit kurzer Vegetation werden gemieden
Es gibt auch langflügelige Tiere, die zur Ausbreitung der Art beitragen.
Habitatbindung: hoch
Mobilität: hoch
Bestandstrend: rückläufig
Westliche Beißschrecke - Platycleis albopunctata
Lebensraum: trockenwarme Offenlandhabitate mit heterogener Vegetation, wie Heiden, Halb- und Volltrockenrasen, Industriebrachen, Steinbrücke, Kies- und Sandgruben
Eiablage bodennah in Pflanzenstängel an vegetationsarmen Stellen. Nymphen halten sich gerne dort auf, Imagines benötigen jecohd eine höhere Vegetation zum Schutz vor Fressfeinden und zu hohen Temperaturen.
Habitatbindung: hoch
Mobilität: hoch
Bestandstrend: zunehmend
Warzenbeißer - Decticus verrucivorus, RL D 3, RL RLP 3
Lebensraum: extensiv genutzte, magere Offenlandhabitate, die eine heterogene Vegetationsstruktur und offene Böden aufweist; Heiden, Magerrasen, Streuobstwiesen
Die Eiablage erfolgt im besonnten Offenboden, wo auch die Nymphen leben. Die Imagines benötigen jedoch eine höhere Vegetation als Schutz vor Prädatoren und zu hohen Temperaturen.
Die Eier sind sehr austrocknungsempfindlich und benötigen ausreichende Niederschläge
Viele Populationen sind sehr klein, stark isoliert und durch Sukzession gefährdet. Er gehört zu den Verlieren des Landnutzungswandels, denn extensiv genutztes Offenland ist rückläufig.
Habitatbindung: hoch
Mobilität: gering
Bestandstrend: abnehmend
Roesels Beißschrecke - Roeseliana roeselii
Lebensraum: diverse Grünlandtypen mit dichter und hoher Vegetation; sehr feuchte oder nasse Gebiete werden gemieden; Feldraine, Wegränder, Wiesen und Weiden
Eiablage erfolgt in Pflanzstängel
Habitatbindung: gering
Mobilität: hoch
Bestandstrend: unverändert
Kurzflügelige Beißschrecke - Metrioptera brachyptera, RL RLP 3, RL D V
Lebensraum: nährstoffarme Lebensräume, die nicht oder nur sehr extensiv genutzt werden; Feuchtheiden, Moore, Zwergstrauchheiden, Halbtrockenrasen
Die Eier benötigen eine relativ hohe Feuchtigkeit und reagieren empfindlich auf Austrocknung. Da sie mindestens zwei Jahre im Boden überdauern bis zum Schlupf, stellen Dürren eine Gefahr für die Eier da.
Habitatbindung: hoch
Mobilität: gering
Bestandstrend: rückläufig
Grünes Heupferd - Tettigonia viridissima
Lebensraum: Offen- und Halboffenland , Gärten, Parks, Grünland, Magerrasen, Hochstaudenfluren, Wald- und Wegränder (Habitatgeneralist)
Die Eiablage erfolgt im Boden an nicht zu hochwüchsigen und lückig bewachsenen, warmen Flächen.
Ernährung: vorwiegend von Insekten, wie Blattläuse, Raupen, Käferlarven und Fliegen
Habitatbindung: gering
Mobilität: hoch (sehr gute Flieger)
Bestandstrend: gleichbleibend
Zwitscherschrecke - Tettigonia cantans, RL RLP V
Lebensraum: feuchte und kühle Lebensräume, Feuchtwiesen, Moore, Weiden und Brachen
Eiablage erfolgt im Boden. Die Eier haben einen hohen Feuchtigkeitsbedarf.
Sie ist flugunfähig.
Ernährung: Pflanzen und Insekten
Habitatbindung: gering
Mobilität: gering
Bestandstrend: rückläufig
Der Klimawandel macht der Art zu schaffen, da kühle, feuchte Gebiete selten werden.
Gewöhnliche Strauchschrecke - Pholidoptera griseoaptera
Lebensraum: halboffene Lebensräume, die eine hohe Gebüschabdeckung sowie eine dichtere und höhere Krautschicht aufweisen; Gebüschsäume, Hecken, Grünlandbrachen, Hecken, Staudenfluren, Waldränder und Waldlichtungen
Eiabalge erfolgt in feuchtem Boden und Pflanzen, da die Eier sehr austrocknungsempflich sind
Habitatbindung: gering
Mobilität: gering
Bestandstrend: gleichbleibend
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