Blauflügelige Ödlandschrecke - Oedipoda caerulescens, BNatSchG besonders geschützt,
Lebensraum: trocken-warme Habitate mit schütterer Vegetation und Offenboden; Bahnanlagen, Heidelandschaften, Industriebrachen, Sandgruben, Magerrasen
Habitatbindung: hoch
Mobilität: hoch
Bestandstrend: zunehmend
Profiteur des Klimawandels
Rotflügelige Ödlandschrecke - Oedipoda germanica, BNatSchG besonders geschützt,
RL D 2, RL RLP 2
Lebensraum: gesteinsreiche Kalkmagerrasen und Steinbrüche, Felsschutthalden, flachgründige Weinberge
Die Populationen in Deutschland haben Reliktcharakter, da diese sehr stark isoliert sind und nur noch sehr kleine Flächen besiedeln.
Kühl-feuchte Jahre können zu einem deutlichen Bestandsrückgang führen, denn die Art ist extrem wärmeliebend.
Habitatbindung: hoch
Mobilität: gering
Bestandstrend: abnehmend
Lauchschrecke - Mecostethus parapleurus,
Lebensraum: feucht-warme, extensiv genutzte Offenlandlebensräume wie Feuchtgrünland und Streuwiesen
Sie kann ausgesprochen gut fliegen und sich somit schnell ausbreiten. Sie gilt als Gewinner des Klimawandels.
Habitatbindung: gering
Mobilität: hoch
Bestandstrend: zunehmend
Sumpfschrecke - Stethophyma grossum
Lebensraum: nasse bis wechselfeuchte Offenlandhabitate, extensiv genutzte Feuchtwiesen, Moore und Gewässerufer
Wichtig für die Embryonalentwicklung ist, dass die Böden im Winter überflutet oder wassergesättigt sind.
Sie ist sehr gut flugfähig. Aufgrund der Klimaerwärmung breitet sie sich zunehmend aus, kämpft aber auch mit dem Verlust von Lebensräumen aufgrund Wassermangels.
Habitatbindung: hoch
Mobilität: hoch
Bestandstrend: zunehmend
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