Abendpfauenauge - Smerinthus ocellatus

Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv.

Flugzeit: Mai bis Juli

Lebensraum: Feuchtgebiete aller Art mit Weidengebüschen, Korbweidenpflanzungen, Streuobstwiesen und trockene Bereiche, bis in den Siedlungsraum

Raupen: Juni bis September/Oktober vor allem an Weiden, jungen Apfelbäumen, selten an Pappeln


Mittlerer Weinschwärmer - Deilephila elpenor

Flugzeit: Mai bis August

Lebensraum: Waldränder, Schlagfluren, Gräben, Böschungen, im Kulturland sowie in Gärten und Parks

Raupen: Juni bis September an Weidenröschen, Springkraut, Fuchsien und anderen Pflanzen

 


Kleiner Weinschwärmer - Deilephila porcellus

Die Art ist dämmerungs- und nachtaktiv.

Flugzeit: April/Mai bis August (ein bis zwei Generationen)

Lebensraum: krautreiche Offenland-Lebensräume, Siedlungen und Gärten

Raupen: Mai bis Oktober an Labkrautarten

Die Art ist allgemein verbreitet und stellenweise einer der häufigsten einheimischen Schwärmerarten.


Wolfsmilchschwärmer - Raupe - Hyles euphorbiae,

RL D 3, RL RLP 3

In der Ebene und im Hügelland lokal verbreitet, regional fehlend. Im 20. Jahrhundert vielerorts selten geworden oder verschwunden.

Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv, können zeitweise auch bei Tag angetroffen werden.

Flugzeit: Mai bis September (ein bis zwei Generationen)

Lebensraum: offene und trockene Lebensräume mit Wolfsmilchbeständen, Halbtrockenrasen, Sandflure, Lößhänge, Ackerränder und Ruderalstellen

Raupen: Juni bis Oktober an verschiedenen Wolfsmilcharten, hauptsächlich an Zypressenwolfsmilch (Euphorbia cyparissias)

Die Raupen sind durch die Aufnahme giftiger Pflanzeninhaltsstoffe ungenießbar.

 


Taubenschwänzchen - Macroglossum stellatarum

Der tagaktive "Kolibrischwärmer" erinnert aufgrund seines Schwirrflugs und dem langen Saugrüssel an einen Vogel.

Die Art ist ein Wanderfalter, der aus dem Mittelmeerraum einwandert. Inzwischen überwintert sie in wärmeren Regionen auch bei uns.

Flugzeit: das ganze Jahr über (sofern bei uns überwinternd), ansonsten Juni bis September

Raupen: an Labkrautarten


Lindenschwärmer - Mimas tiliae

Dämmerungs- und nachtaktive Art.

Flugzeit: April/Mai bis Juli/August

Lebensraum: Laub- und Mischwälder, Gärten und Parks

Raupen: Mai bis August und vereinzelt im Herbst an Linden, Birken, Erlen, Ulmen und anderen Laubhölzer


Windenschwärmer - Agrius convolvuli

Dämmerungs- und nachtaktive Art, die als klassischer Wanderfalter gilt.

Flugzeit: Frühjahr bis Oktober - höchste Falterzahl von August bis Oktober

Raupen: sie entwickeln sich an Zaunwinde und Ackerwinde, werden oft beim Umpflügen auf Äckern angetroffen

 


Pappelschwärmer - Laothoe populi

Dämmerungs- und nachtaktive Art

Flugzeit: April bis August/September

Lebensraum: Laubwälder, Feuchtgebiete, Gärten und Parks

Raupen: an Pappeln und Weiden, selten an anderen Laubhölzern


Labkrautschwärmer, Hyles gallii

Die Art ist nur lokal verbreitet und vagabundiert, d.h. er wechselt von Jahr zu Jahr seinen Standort. Er ist dämmerungs- und nachtaktiv, kann vereinzelt auch am Tag angetroffen werden.

Flugzeit: Mai bis September

Raupen: an Labkraut und Weidenröschen, selten an anderen Pflanzen


Kiefernschwärmer, Sphinx pinastri

dämmerungs- und nachtaktiv

Flugzeit: April/Mai bis August

Lebensraum: Kiefernbeständen, in Mischwäldern mit Kiefernanteil, Gärten und Parks mit gepflanzten Kiefern

Raupen: Juni bis Oktober an Kiefern, Fichten, Tannen, Lärchen und Gärten