Einblick in das Forschungsprojekt:
Nicrophorus germanicus 2026
Willkommen zu meinem aktuellen Forschungsprojekt. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des seltenen Aaskäfers Nicrophorus germanicus und erfahren Sie, wie ich mehr Informationen zu seinem Vorkommen und seiner Lebensweise in Erfahrung bringe. Begleiten Sie mich auf dieser spannenden Entdeckungsreise, die wichtige Beiträge zur Wissenschaft leistet.

Das Projekt: Nicrophorus germanicus im Fokus
Nach den zahlreichen Nachweisen von Nicrophorus germanicus im Rahmen des Forschungsprojektes im Jahr 2025 konnte ich bereits bedeutende Informationen zur Lebensweise dieses seltenen Aaskäfers sammeln. Nun gilt es im Jahr 2026 herauszufinden, ob es noch weitere Regionen mit einem Vorkommen von N. germanicus bei uns in Rheinhessen gibt. Ebenso sammel ich weitere Erkenntnisse zu seiner Lebensweise, da die letzten ausführlichen Aufzeichnungen aus dem Jahr 1933 datieren. Dieses Projekt ist entscheidend für das Verständnis und den Schutz dieser besonderen Art.

Dieses Forschungsprojekt zeichnet sich durch seine Konzentration auf eine Art aus, die seit Jahrzehnten kaum erforscht wurde. Mein Ziel ist es, Wissen zu generieren, das nicht nur akademisch relevant ist, sondern auch praktische Anwendung im Naturschutz findet. Ich erforsche nicht nur die Verbreitung, sondern auch die ökologischen Zusammenhänge, die für das Überleben von Nicrophorus germanicus unerlässlich sind. Dies macht mein Projekt zu einem einzigartigen Beitrag zur modernen Entomologie.
Ablauf des Forschungsprojektes
Auf insgesamt 15 Flächen in Rheinhessen werden von März bis Oktober 2026 Kadaver unterschiedlicher Art und Größe ausgelegt. Bei den Kadavern, die mir von den Jägern zur Verfügung gestellt werden, handelt es sich um Fallwild (Unfall) sowie um Überreste aus der Jagd. Für das Projekt werden keine Wildtiere getötet!!!
Die Flächen befinden sich in Flomborn, Ober-Flörsheim, Gundersheim, Westhofen, Worms-Pfeddersheim, Eich und Gimbsheim u.a.
Bei der Auswahl der Flächen wurde darauf geachtet, dass diese unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten aufweisen.
Mithilfe von eingegrabenen Bodenfallen lassen sich die Insekten - auch Nicrophorus germanicus - nachweisen.
Diese werden alle 1-2 Tage geleert, da ausschließlich mit Lebendfallen gearbeitet wird.
Neben dem Zersetzungsgrad der Kadaver werden alle Funde aus den Bodenfallen sowie zusätzliche Beobachtungen an den Kadavern dokumentiert. Zeitweise werden die Kadaver mittels Wildkameras überwacht, um weitere Erkenntnisse über die Aasverwertergilde zu erlangen.
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