Gemeine Sichelschrecke - Phaneroptera falcata
Lebensraum: offene bis halboffene Lebensräume mit geringer, bis fehlender Nutzung wie Grünlandbrachen, verbuschte Halbtrockenrasen oder Säume, auch im Siedlungsbereich auf Brachen - dort an Hochstauden und Obergrasbeständen mit Sträuchern
Die Eiablage erfolgt in Blättern.
Sie ist sehr gut flugfähig und daher sehr mobil.
Habitatbindung: gering
Mobilität: hoch
Bestandstrend: zunehmend
Sie ist überdurchschnittlich wärmeliebend.
Fotos:
links oben und rechts unten: Nymphe
Vierpunktige Sichelschrecke - Phaneroptera nana
Lebensraum: starke Bindung an Gehölze, meist im Siedlungsbereich (=Wärmeinseln), Baumschulen, Gärten, Hecken, Industriebrachen, Parkanlagen, verbuschte Trockenrasen, Weinbergen
Sie halten sich häufig in Büschen und Bäumen auf.
Die Eiablage erfolgt in Blättern.
Zwischenzeitlich starke Ausbreitung nach Norden aufgrund des Klimawandels.
Sehr wärmeliebende Art, die bislang nur in den wärmebegünstigten Lagen im Südwesten, erstmals 2003, gefunden wurde. Sehr gut flugfähig.
Habitatbindung: gering
Mobilität: hoch
Bestandstrend: zunehmend
Punktierte Zartschrecke -Leptophyes punctatissima
Lebensraum: Sonnige Hochstauden-, Ruderal- und Schlagflure, Trockenrasen mit Gehölzen, Streuobstwiesen und Waldränder, Friedhöfe, Gärten usw.
Während sich die Nymphen meist in der Krautschicht aufhalten, sind die Imagines in höheren Strukturen wie Sträucher und Bäume zu finden.
Die Eiablage erfolgt in trockenen Pflanzenstängel und Rinde.
Sehr wärmeliebende Art
Habitatbindung: gering
Mobilität: gering
Bestandstrend: zunehmend
Gemeine Plumpschrecke - Isophya kraussii, RL D 3, RL RLP G (Gefährdung unbekannten Ausmaßes)
Lebensraum:
Versaumte Magerrasen, staudenreiches Grünland, feuchte Hochstauden- und Brennnesselfluren, lichte Waldbereiche
Die Eiablage erfolgt in den Boden.
Sie ist aufgrund ihrer langsamen Bewegungen nur schwer zu entdecken und sucht bei Gefahr dichte Vergetation zum Schutz auf. Für die Ausbreitung dieser flugunfähigen Art ist eine gute Vernetzung der Habitate wichtig.
Deutschland ist für die Erhaltung dieser Art in besonders hohem Maße verantwortlich, da mehr als ein Drittel des Weltbestandes hier beheimatet ist.
Habitatbindung: gering
Mobilität: gering
Bestandstrend: mäßiger Rückgang
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