Ringelspinner - Malacosoma neustria
Eine weit verbreitete und häufige Art.
Flugzeit: Mitte Juni bis Mitte August
Lebensraum: Obstanlagen (Streuobstwiesen, Obstalleen), Hecken in der Feldflur, Gebüschsäume an Waldränder, innerhalb von Ortschaften
Raupen: Ende April bis Juli an Schlehen, Obstbäume und Eichen
Brombeerspinner, Macrothylacia rubi
Flugzeit: Mitte Mai bis Ende Juni
Lebensraum: Wiesen, Brachland, Heiden
Raupen: ab Herbst, überwinternd, an Brombeere
Die Männchen fliegen am Tage.
Eichenspinner, Lasiocampa quercus
Flugzeit: Ende Juni bis Mitte August
Lebensraum: lichte Laubmischwälder, Moore, Heiden und Dünen
Raupen: Spätsommer und Herbst, überwinternd bis Mai, an Brombeere, Besenginster, Schleche, Heidekraut, Weiden und weiteren Laubgehölzen
Die Männchen unterscheiden sich erheblich von den Weibchen. (Sexualdimorphismus) und fliegen am Tag.
Wolfsmilch-Ringelspinner, Malacosoma castrensis
Flugzeit: Ende Juni bis Mitte August
Lebensraum: trockene Heiden und Sandgebiete, Halbtrockenrasen, steinige Hänge, sonnige Bahndämme
Raupen: Ende April bis Juni an Zypressen-Wolfsmilch und anderen Kräuter
In allen Bundesländern nachgewiesen, fehlt aber in vielen Regionen.
Kleespinner, Lasiocampa trifolii
Früher recht häufig, zwischenzeitlich selten geworden.
Flugzeit: Ende Juli bis Anfang September
Lebensraum: trockene und feuchte Wiesen
Raupen: April bis Anfang Juli an krautigen Pflanzen, darunter an Klee
Frühlings-Wollafter - Eriogaster lanestris, RL D 3, RL RLP 3
Die Art tritt regional in unterschiedlicher Häufigkeit auf.
Flugzeit: Anfang März bis Mitte April
Lebensraum: warme, gebüschreiche Magerrasen und Waldränder auf Kalkböden
Raupen: Ende April bis Juli in einem Gespinstnest, gerne an Schlehen
Das Weibchen legt die Eier in einem Band um die Äste der Nahrungspflanze und bedeckt sie mit Afterwolle aus einem Haarbüschel am Hinterleibsende.
Kupferglucke - Gastropacha quercifolia, RL D 3, RL RLP V
Flugzeit: Ende Juni bis Anfang August
Lebensraum: Heidegebiete, Moore, Wälder und Streuobstwiesen
Raupen: überwinternd an Weiden, Schlehen, Apfelbäumen und Heidekraut
Pappelglucke - Raupe - Poecilocampa populii
Die Art ist sehr selten, die in vielen Bundesländern nicht mehr vertreten ist. Sie gilt als stark gefährdet und ist regional vielerorts bereits ausgestorben.
Flugzeit: Ende Mai bis Juli
Lebensraum: Auen- und Bruchwälder, Pappelalleen
Raupen: leben an alten Schwarzpappeln
Gefährdung durch frühzeitige Fällung von Pappeln, da die Raupen ausschließlich an alten Pappeln sitzen
Hecken-Wollafter - Raupen - Eriogaster catax -
RL D 1, RLP 1, FFH-Art,
Die Art ist bei uns sehr selten und gefährdet. Sie kommt aktuell nur noch in Rheinland-Pfalz, Bayern und Thüringen vor.
Flugzeit: September und Oktober
Lebensraum: Magerrasen mit Gehölzanteilen, warme, buschige Wiesen und Hecken an Waldrändern
Raupen: Mai und Juni in Nestern an Schlehen- und Eichenbüschen
Grasglucke - Raupe - Eutrix potatoria
Flugzeit: Juli und August
Lebensraum: Feuchtgebiete aber auch mäßig trockene Lebensräume
Raupen: überwinternd an verschiedenen Hartgräsern, u.a. Schilf
Weißdornspinner - Raupe - Trichura crataegi, RL D 3, RL RLP V
Flugzeit: Ende August bis Anfang Oktober
Lebensraum: Schlehen-Weißdorngebüsche an Waldränder
Raupen: Mai bis Juli an Schlehen, anderen Sträuchern und Laubbäumen
Kiefernspinner - -Dendrolimus pini (Familie der Wollraupenspinner)
Flugzeit: Anfang Juni bis Anfang August
Lebensraum: trockene Kiefern- und Mischwälder
Raupen: leben hauptsächlich an Kiefern, seltener an weiteren Koniferen
Habichtskraut-Wiesenspinner - Lemonia dumi,
RL D 2, RL RLP 1
(Familie der Wiesenspinner)
Flugzeit: Oktober, Maximum um die Monatsmitte, selten schon im September
Lebensraum: magere, ungedüngte, nicht zu trockenen wiesen, die nur wenige Gebüsche oder Bäume (Schlehen, Obstbäume) aufweisen
Raupen: Mai und Juni an Korbblütlern wie Habichtskraut, Löwenzahn, Wegwarte, aber auch an Klee und anderen Pflanzen der Krautschicht
Die Art ist nur lokal verbreitet.
Nach der Paarung und Eiablage stirbt das Weibchen unmittelbar.
Erstelle deine eigene Website mit Webador